Die Universität Mannheim ist eine "Partnerhochschule des Spitzensport"

Bereits am 21.02.2003 trat die Universität Mannheim mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung "Partnerhochschule des Spitzensport" einem bundesweit einmaligen Projekt des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) bei.

Um den studentischen Kaderathletinnen und -athleten den Spagat zwischen Studium und Spitzensport zu erleichtern, initiierte der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband 1999 mit verschiedenen Partnern das Projekt "Partnerhochschule des Spitzensports". Ziel der Kooperationsvereinbarung, der bereits 191 Hochschulen bundesweit beigetreten sind, ist es, konkrete Maßnahmen umzusetzen, die die besondere Lebenssituation der studierenden Spitzensportlerinnen und Spitzensportler berücksichtigen. Die in der Kooperationsvereinbarung formulierten Maßnahmen sollen Benachteiligungen verhindern, die sich auf Grund des leistungssportlichen Engagements beim Zugang zum Studium, während des Studiums und beim anschließenden Übergang in die Berufswelt ergeben. Dies ist umso wichtiger, da Studierende eine wichtige Säule im deutschen Spitzensportsystem darstellen. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio bestand das deutsche Athletenteam zu 36 % aus Studenten. Von insgesamt 42 deutschen Medaillen wurden 18 (davon achtmal Gold) von Studierenden, beziehungsweise mit studentischer Beteiligung errungen.

In den letzten Jahren ist allerdings die Zahl der Studentinnen und Studenten, die aus dem Leistungssport austreten, gestiegen. In der Regel führt eine Kombination mehrerer Faktoren zum vorzeitigen Karriereabbruch. Ein nachgewiesener Faktor dabei ist die Doppelbelastung bestehend aus Studium, beziehungsweise Berufsausbildung, und Spitzensport. Um diesem Druck entgegenzuwirken und den Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern eine Karriere sowohl im Sport als auch später im Beruf zu ermöglichen, wurde an der Universität Mannheim 2009 das Programm "Mannheimer Sportstipendium" ins Leben gerufen, initiiert und unterstützt durch die Unternehmerfamilie Greinert.

Bei Fragen rund um das Thema Spitzensport an der Universität Mannheim oder für ein Beratungsgespräch wenden Sie sich bitte an:

Sarah Seidl
, M.A., MBA
Spitzensportbeauftragte
Kommunikation und Fundraising
Schloss Raum O46

68131 Mannheim

Telefon: 0621-181 3217

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