Universität Mannheim / Forum / Schwerpunkt / Ausgabe 1/2017: Von Zeit zu Zeit


Von Zeit zu Zeit: Geschichten einer Universität

2017 jährt sich die Geburtsstunde der Universität Mannheim zum 110. Mal. Als ehemalige städtische Handelshochschule überlebte sie den Ersten Weltkrieg. Und auch das Nazi-Regime konnte ihren Aufstieg letztlich nicht stoppen: 1933 geschlossen, erstand sie nach 13 Jahren als staatliche Wirtschaftshochschule wieder auf und wurde 1967 zur Universität umbenannt. Die Geschichten in diesem Schwerpunkt erzählen davon, wie sich die Universität Mannheim zu dem entwickelt hat, was sie heute ist. Mehr



Eine unter Wenigen

Frauen in der Wissenschaft haben an der Universität Mannheim eine lange Tradition: Als erste deutsche Hochschule beschäftigte die damalige Handelshochschule Mannheim ab 1908 eine Frau als Dozentin. Auch wenn der Weg zur Professur für viele Frauen immer noch kein leichter ist, haben sich die Bedingungen für Wissenschaftlerinnen seitdem enorm verbessert. Das zeigen die Karrieren dreier Professorinnen – von damals bis heute. Mehr




Wo alles begann

Lessing-Gymnasium, Josef-Braun-Ufer 15-16: Bis 1955 war das die bescheidene Adresse der Wirtschaftshochschule (WH). Doch von Jahr zu Jahr kamen immer mehr Studierende, bis das Land entschied: Die Hochschule gehört ins Schloss. Von da an breitete sich die WH und später die Universität kontinuierlich entlang der Bismarckstraße aus – bis heute. Mehr

 



In der Unterwelt des Ehrenhofs

Im Dezember 1940 wurde Mannheim als erste deutsche Stadt im Zweiten Weltkrieg bei einem flächenhaften Luftangriff bombardiert. In Folge dessen wurden über das Stadtgebiet verteilt in nur zwei Jahren über fünfzig Hoch- und Tiefbunker gebaut, die schätzungsweise 130.000 Menschen Schutz boten. Einer von ihnen befindet sich unter dem Ehrenhof des Schlosses und hat eine bewegte Geschichte. Mehr





Die Geschichte eines Zeichens

Mit dem feierlichen Einzug der Wirtschaftshochschule 1955 ins Mannheimer Barockschloss entwickelte der damalige Rektor gemeinsam mit einem Goldschmied ein Siegel als Markenzeichen für die Hochschule. Mitte der Neunziger galt es als veraltet und wich einer reinen Wortmarke. Jetzt ist das Siegel wieder da und Kernstück des neuen Corporate Designs, mit dem sich die Universität Mannheim international präsentieren möchte. Mehr




"In Mannheim ist es meistens ruhig"

1969 stürmen Studierende das Rektorat, 1988 belagern sie mit Zelten den Ehrenhof, 2004 demonstrieren sie gegen die Studiengebühren und zwei Jahre später gegen die Profilbildung. Einer, der sämtliche Studentenproteste in der Geschichte der Uni Mannheim miterlebt hat, ist der emeritierte Marketingprofessor und ABSOLVENTUM-Ehrenpräsident Prof. Dr. Hans Raffée. Im Interview diskutiert er mit dem Mannheimer Protestforscher Prof. Dr. Philipp Gassert über die Ereignisse. Mehr




In der Fremde zuhause

Schon immer wurden internationale Studierende an der Universität Mannheim herzlich empfangen und vom Akademischen Auslandsamt unterstützt – so erging es auch dem Norweger Per Knudsen, der 1967 für sein BWL-Studium nach Mannheim kam. Trotzdem hat sich seitdem einiges verändert. Mehr




"Ein Trumpf, den wir im deutschen Kontext brauchen"

Spitzenpositionen in internationalen Forschungsrankings, die besten Abiturienten in den Geisteswissenschaften und der Jura, europaweit Nummer 1 in der Managementausbildung – das war nicht immer so. Der Aufstieg der Uni Mannheim ist eng mit der Profilbildung verbunden: Ein Interview mit Rektor Prof. Dr. Ernst-Ludwig von Thadden und seinem Vorgänger Prof. Dr. Hans-Wolfgang Arndt. Mehr

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