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Management trifft Profisport: TSG Hoffenheim und Mannheim Business School kooperieren

Die TSG Hoffenheim und die Mannheim Business School (MBS) haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Der Fußball-Bundesligist und das organisatorische Dach für Management-Weiterbildung der Universität Mannheim wollen künftig auf den Feldern Forschung, Lehre und Wissenstransfer in zahlreichen Projekten eng zusammenarbeiten.


„Die MBS ist eine der besten Adressen in Europa für MBA-Programme. Dies zeigen auch internationale Rankings. Gemeinsam mit der MBS sind somit alle Voraussetzungen gegeben, um mit hoch motivierten Studierenden herausragende Projekte umzusetzen“, sagt Dr. Peter Görlich, der bei der TSG unter anderem für die Themen Innovation, Digitalisierung und Internationalisierung verantwortlich ist. „Innovatives Handeln und die richtigen Antworten auf die Herausforderungen der Digitalisierung werden in Zukunft wichtige Erfolgsfaktoren für Unternehmen sein“, betont MBS-Präsident Wüstemann. „Die TSG Hoffenheim nimmt in dieser Beziehung nicht nur national, sondern sogar weltweit eine Vorreiterrolle im Profifußball ein. Daher freuen wir uns darauf, Impulse in diesen Bereichen zu erhalten und zu geben.“

Im Zentrum der Kooperation werden die digitalen Trainings- und Forschungseinrichtungen der TSG Hoffenheim stehen, die bis Ende des Jahres mit dem Bau eines Research LAB noch erweitert werden sollen. Schon heute bilden Hightech-Geräte eine wichtige Basis der Trainingsarbeit und Leistungsdiagnostik. „Es ist uns sehr wichtig, in der MBS einen Partner gefunden zu haben, mit dem wir die drei Eckpfeiler des Research LAB, Forschung, Lehre und Wissenstransfer, umsetzen können“, sagt Prof. Dr. Jan Mayer. Der Sportwissenschaftler und Diplom-Psychologe betreut seit 2010 die TSG-Profis als Team-Psychologe und arbeitet darüber hinaus an zahlreichen wissenschaftlichen Projekten im Fußball.

„Die Anforderungen an Leistungssportler und Manager sind in vielen Bereichen sehr ähnlich. Daher wird es spannend sein, einen Transfer von wissenschaftlichen Konzepten herzustellen“, unterstreicht Dr. Sabine Staritz, Direktorin Corporate Relations an der MBS. Die ersten Workshops und Projekte sind bereits geplant, in denen Mannheimer Studierende an konkreten Fragestellungen arbeiten: Lässt sich zum Beispiel von einer Fußballmannschaft lernen, wie ein betriebliches Team besser funktionieren kann? Wie können bessere Entscheidungen unter Druck getroffen werden, so wie Fußballprofis tagtäglich auf dem Spielfeld in Sekundenschnelle reagieren müssen? Darüber hinaus sollen auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Mannheim die Möglichkeit haben, Forschungsprojekte gemeinsam mit der TSG zu planen und umzusetzen.

Autor: Ralf Bürkle   I   Foto: Ralf Bürkle   I   September 2017

Weitere Informationen:

Mannheim Business School (MBS)