Sitzungen und Aktuelles des Akademischen Konvents


Sitzungstermine im HWS 2017

Über die nächste Sitzung des akademischen Konvents im HWS 2017 wird zu gegebenen Zeitpunkt informiert.

Aktuelles aus der Sitzung vom 15.05.2017

Ein wichtiges Thema dieser Sitzung war das Symposium zum Urteil des Verfassungsgerichtshofes Baden-Württemberg zum Landeshochschulgesetz in Stuttgart, auf welchem Stefan Janke den akademischen Konvent der Universität Mannheim vertreten hat. Das Urteil als solches stärkt die professorale Statusgruppe in den Senaten, da in Zukunft die (Ab)wahl des Rektors mit professoraler Mehrheit in diesem Gremium möglich sein muss. Dabei werden weder Mitglieder des Rektorats, noch abgeordnete Dekane als Mitglieder der Professorenschaft gezählt. Auch nach dem Urteil bleibt unklar, wie die professorale Mehrheit im Senat wiederherzustellen ist. Es konkurriert die Option, den Dekanen und Mitgliedern des Rektorats für den Wahlvorgang das Stimmrecht zu entziehen (Stärkung aller Statusgruppen), mit der Option die professorale Statusgruppe für diese Situation durch Einbezug der StellvertreterInnen zu stärken (Einseitige Stärkung der professoralen Statusgruppe). Da dem Ministerium noch Zeit bleibt um das Urteil umzusetzen, entsteht an der Universität Mannheim noch kein akuter Handlungsbedarf. Der weitere Prozess soll jedoch beobachtet werden, was der Konvent aktiv und in Absprache mit den Studierendenvertretern betreiben wird.

Außerdem wurden in der Sitzung die Mittelbauvertretungen für die Senatskommission Gleichstellung gewählt:
Der akademische Konvent wählte einstimmig die Bestellung von Eva Gredel und Tamara Marksteiner als Vertreterinnen und von Anne Schäfer und Anne-Sophie Waag als Stellvertreterinnen in die Senatskommission für Gleichstellung.

Für die im kommenden Jahr anstehenden Neuwahlen wird im HWS 2017 eine Wahlsitzung abgehalten werden. In dieser Sitzung soll der Vorschlag des Konvents für die Uniratswahl abgestimmt und auch die Senatsliste beschlossen werden. Es ist dabei das erklärte Ziel, diesmal eine volle Senatsliste aufzustellen (aufgefüllt mit neun Kandidatinnen und Kandidaten), welche möglichst viele Fakultäten einschließt. Auf die Wahlsitzung wird rechtzeitlich im Herbstsemester durch den Vorstand hingewiesen. Darüber hinaus sind alle akademischen Mitarbeiter explizit aufgerufen, sich zu überlegen, ob Sie für ein Gremium kandidieren möchten, bzw. geeignete KandidatInnen auf diese Möglichkeit anzusprechen. Interessierte können sich gern bei uns melden und natürlich den Newsletter abonnieren!

Eine wichtige Information wurde aus dem Forschungsrat weitergegeben: Es gibt auch für akademische Mitarbeiter  die Möglichkeit, eine Anschubfinanzierung für Forschungsprojekte durch den Forschungsfonds der Universität Mannheim fördern zu lassen. Über diese Förderung wird auf der folgenden Seite informiert: http://dezi.uni-mannheim.de/forschungsfoerderung/Interne Förderung/Anschubfinanzierung/.

 

Aktuelles aus der Sitzung vom 28.11.2016

Der akademischen Konvents hat in seiner Sitzung am 28.11.2016 die Optimierung der Vernetzung von gesamtuniversitären Gremienvertreterinnen mit VertreterInnen des akademischen Mittelbaus auf Fakultätsebene in den Fokus gestellt. Im Wesentlichen wurden in der Sitzung zwei Wege zur Verbesserung der Kommunikation zwischen den Gremienebenen herausgearbeitet:

1) Direkte Ansprache von VertreterInnen auf Ebene der Senatsgremien: Alle VertreterInnen des Mittelbaus auf Fakultätsebene sind aufgerufen unsere VertreterInnen auf Ebene der Senatsgremien so schnell wie möglich direkt zu kontaktieren, wenn problembehaftete Dokumente die Fakultätsgremien passieren, ohne das mögliche Bedenken des Mittelbaus hinreichend berücksichtigt wurden. Eine Auflistung der aktuellen MittelbauvertreterInnen auf Ebene der Senatsgremien findet sich hier.

2) Stärkere Aufklärung über Verantwortliche auf Fakultätsebene: Alle VertreterInnen des Mittelbaus auf Fakultätsebene sind aufgerufen die aktuellen MittelbauvertreterInnen in der jeweiligen Fakultät auf einer zentralen Internetseite transparent zu machen. Diese Internetpräsenz  lässt sich zum Beispiel an die Seite des Dekanats anbinden, wie in der SoWi-Fakultät geschehen (http://home.sowi.uni-mannheim.de/fakultaet/mittelbau/). Bei Änderungen der FakultätsvertreterInnen wäre es darüber hinaus hilfreich, wenn der akdemische Konvent (vertreten durch den Vorstand) in Kenntnis gesetzt würde. Eine aktuelle Auflistung der VertreterInnen der Promovierendenkonvente findet sich erfreulicherweise bereits auf dieser Homepage:  https://www.uni-mannheim.de/studierende/promovieren/promovieren_in_mannheim/promovierendenkonvente/index.html

Aktuelles aus der Sitzung vom 18.04.2016

Der akademische Konvent hat in seiner Sitzung vom 18.04.2016 die Mittelbau-Vertreterinnen und -Vertreter für diverse Komissionen und Ausschüsse ab dem HWS 2016 neu gewählt. Folgende Wahlen wurden durchgeführt:

Kommission/Ausschuss

VertreterInnen

Senatskommission für Lehre 
(2 Mitglieder und StellvertreterInnen)

Mitglieder

Dr. Sandra Beck
Tina Penga

Stellvertreter

Dr. Dieter Thoma
Dr. Tobias Vogel

Informationsausschuss
(2 Mitglieder und StellvertreterInnen)

Mitglieder:

Dr. Benjamin Guthier
Dr. Tim Kühl

StellvertreterInnen

Marion Pfirsching
Dr. Johannes Fehrle

Forschungsrat
(1 Mitglied und StellvertreterInnen)

Mitglied:

Margarita Maklakova

Stellvertreter:

Benedict Fehringer

Kommission für wiss. Fehlverhalten
(1 Mitglied und StellvertreterInnen)

Mitglied:

Dr. Gernot Wirth

Stellvertreter:

Dr. Stefan Glomb


Thema war außerdem die Neufassung der Satzung des akademischen Konvents, die aus drei Gründen nötig wurde: Zum einen wurde die Grundordnung der Universität geändert, so dass die Paragraphen, auf die verwiesen wird, anzupassen waren. Zweitens werden einige Regelungen aus der alten Grundordnung nun durch das LHG geregelt. Außerdem regelt der Konvent mit dieser Fassung seine Beziehung zu den neu geschaffenen Promovierendenkonventen. Die aktuelle Fassung kann unter "Satzung" eingesehen werden.

Stefan Janke und Regine Zeller berichteten zudem über aktuelle Entwicklungen bzgl. der Richtlinie für attraktive Arbeitsverhältnisse nach der Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Eine Überarbeitung der Richtlinie wurde nötig, da die gerade in Kraft getretene Novelle neue gesetzliche Vorgaben beinhaltet. Die Befristungsdauer darf jetzt nur noch mit Blick auf das angestrebte Qualifikationsziel festgesetzt werden, nicht aufgrund von unsicherer Finanzierung. Die Sprecher betonen, dass die neuen Regelungen prinzipiell durchaus positiv für den Mittelbau zu bewerten sind, aber nur einen Etappensieg hin zu einer besseren Beschäftigung des Mittelbaus bedeuten können – die Politik ist nun aufgefordert, auch die Finanzierung der Universitäten zu überdenken.

Ein weiterer Punkt war der Bericht über Möglichkeiten zur schnelleren Erstattung von Reisekosten: Wie in der letzten Sitzung beschlossen hat die Sprecherin in der Verwaltung nachgefragt, wie man schneller Erstattungen für Reisekosten erhalten kann. Folgende Punkte sind dies bezüglich zu beachten:

  • Die Bearbeitung erfolgt laut Verwaltung nach Eingang (keine bevorzugte Behandlung von ProfessorInnen)
  • Wer nicht über das Reisebüro buchen möchte, mit dem die Uni direkt kooperiert, kann immer Abschlagszahlungen für Flug-, Hotelkosten sowie Tagungsgebühren beantragen.
  • Außerdem können bis 80% der Kosten auch schon vor der tatsächlichen Auslage als Abschlag beantragt werden. Einzureichen ist dann ein Kostenvoranschlag oder die Reservierung für Flug und Hotel bzw. Tagungsgebühren.


Aktuelles aus der Sitzung vom 05.10.2015

In der Sitzung des akademischen Konvents am 05.10.2015 berichtete der Vorstand über die Mitarbeit an der Universitäts-Richtlinie für attraktive Arbeitsverhältnisse an der Universität Mannheim. In der entsprechenden Steuerungsgruppe vertraten Regine Zeller, Johannes Fehrle und Stefan Janke die Interessen des akademischen Mittelbaus. Dabei wirkten sie darauf hin, dass die (häufig prekäre) Arbeitssituation wissenschaflicher MitarbeiterInnen in der Diskussion berücksichtigt wurde und einige für den akademischen Mittelbau bedeutsamen Punkte in die Selbstverpflichtung aufgenommen werden.

So sollen in Zukunft in der Regel,...

... Erstverträge für Doktorandinnen und Doktoranden für mindestens 36 Monate ausgeschrieben werden.
... sonstige Planstellen für mindestens 24 Monate ausgeschrieben werden.
... Stellen aus Drittmitteln mindestens für die Laufzeit des Drittmittelprojektes ausgeschrieben werden.
... Stellen mindestens im Umfang von 50 Prozent ausgeschrieben werden.

      Darüber hinaus soll eine Schlichtungsstelle eingesetzt werden, die insbesondere die Umsetzung dieser Leitlinien sowie die Passgenauigkeit zwischen tatsächlichen Arbeitsaufgaben und Dienstaufgaben überwacht.

      Außerdem sprachen sich die anwesenden Mitglieder des Konvents dafür aus, in Zukunft die in gesamtuniversitäre Gremien bestellten Vertreterinnen und Vertretern des akademischen Mittelbaus auf den Sitzungen des akademischen Konvents mittels geheimer Personenwahl zu benennen.

      Ein weiteres Thema war die zukünftige Zusammenarbeit mit den neu geschaffenen Promovierendenkonventen: Die anwesenden Mitglieder des akademischen Konvents hielten es für wichtig sich in Zukunft eng mit den neugewählten Vertreterinnen und Vertretern der Promovierenden abzustimmen. Für die nächste Sitzung des akademischen Konvents wird in diesem Zusammenhang eine Satzungsänderung vorbereitet, welche den Vorständen der Promovierendenkonvente das Stimmrecht im akademischen Konvent einräumen soll.

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